Rottenburg, 08.05.2016, von Johannes Hahn

Übung der Fachgruppen Wasserschaden/Pumpen im Martinsberg

Vom 6. bis 8. Mai fand in Rottenburg eine Wochenendübung von sechs Fachgruppen Wasserschaden/Pumpen aus den Geschäftsführerbereichen Karlsruhe, Tübingen und Villingen-Schwenningen statt. Rund 40 Helferinnen und Helfern übten den Aufbau einer Wasserförderstrecke zur Löschwasserversorgung.

Zur Wochenendübung reisten sechs Fachgruppen WP nach Rottenburg. (Bild: THW/Johannes Hahn)

Am Freitagabend reisten die Gruppen aus den Ortsverbänden Niefern-Öschelbronn, Radolfzell, Rottenburg, Schramberg, Tuttlingen und Waldshut-Tiengen nach Rottenburg zu einer GFB-übergreifenden Wochenendübung an. Nach Einrichtung des Nachtquartiers in der Fahrzeughalle des Ortsverbands Rottenburg folgte eine Einweisung in die verschiedenen Pumpentypen und in die Übungslage.

Ziel der Übung war, eine Löschwasserförderung vom Neckar bis in den Bereich Martinsberg aufzubauen. Die Förderung von Wasser über lange Strecken, z.B. zur Versorgung der Feuerwehr bei Großbränden ist eine Einsatzoption der Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen. Dafür mussten die Helferinnen und Helfer am Samstag etwa 1,7 km Schläuche verlegen. Der Höhenunterschied betrug rund 40 m. Fünf Großpumpen mit einer Leistung von jeweils 5.000 L/Min. bewältigten diese Aufgabe. Nach Einrichtung eines Schichtbetriebs für einen Dauerbetrieb der Pumpen wurde die Übung am späten Nachmittag erfolgreich beendet.

Die Abreise der Teilnehmenden zurück in ihre Ortsverbände erfolgte am Sonntagvormittag.


  • Zur Wochenendübung reisten sechs Fachgruppen WP nach Rottenburg. (Bild: THW/Johannes Hahn)

  • Am ersten Abend wurden die Teilnehmenden in die verwendeten Pumpentypen eingewiesen. (Bild: THW/Johannes Hahn)

  • Am Samstag wurde die Förderstrecke aufgebaut. (Bild: THW/Johannes Hahn)

  • Jede Gruppe bekam einen Abschnitt zugewiesen, für den sie eine Großpumpe sowie eine Schlauchleitung aufbauen musste. (Bild: THW/Johannes Hahn)

  • Die Förderstrecke hatte eine Gesamtlänge von etwa 1,7 km. (Bild: THW/Johannes Hahn)

  • Die erste Pumpe entnahm das Wasser am Neckar. (Bild: THW/Johannes Hahn)

  • Um Verkehrswege freizuhalten musste die Schlauchleitung durch Unterführungen geführt werden. (Bild: THW/Johannes Hahn)

  • Pufferbehälter dienten als Übergabepunkte zwischen den einzelnen Großpumpen. (Bild: THW/Johannes Hahn)

  • Für die Schlauchleitung wurden sogenannte F-Schläuche verwendet. (Bild: THW/Johannes Hahn)

  • Nach Inbetriebnahme der Pumpen wurden diese aufeinander abgestimmt, sodass ein Dauerbetrieb möglich war. (Bild: THW/Johannes Hahn)

  • Die einzelnen Abschnitte waren bis zu 400 m lang. (Bild: THW/Johannes Hahn)

  • Die Förderstrecke hatte eine Gesamtlänge von etwa 1,7 km. (Bild: THW/Johannes Hahn)

Alle zur Verfügung gestellten Bilder sind honorarfrei und dürfen unter Angabe der Quelle für die Berichterstattung über das THW und das Thema Bevölkerungsschutz verwendet werden. Alle Rechte am Bild liegen beim THW. Anders gekennzeichnete Bilder fallen nicht unter diese Regelung.




Suche

Suchen Sie hier nach einer aktuellen Mitteilung: