25.03.2017, von Raphael Kromer

CBRN-Ausbildung

Weiterbildung für die Atemschutzgeräteträger in den Bereichen der chemischen, biologischen, radioaktiven und nuklearen Gefahren. Praktisches und theoretisches Wissen wurde vermittelt.

In Ofterdingen fand die erste Ausbildung im Geschäftsführerbereich zu diesem Aufgabenfeld statt. An zwei Samstagen und einem Donnerstag wurde das nötige Wissen vermittelt.

Am ersten Samstag wurden die Helfer in den Grundsätzen im CBRN Einsatz und dem Thema Biologische Gefahren theoretisch unterrichtet. Es standen neben der Theorie aber auch noch zwei Übungen an. Bei der ersten wurde der Aufbau und Betrieb einer Notdekontaminationsstelle geübt. Ebenfalls war das auch der erste Kontakt mit den CSA Schutzanzügen. Unter Atemschutz mit Filtern wurde die Dekonstelle aufgebaut um sich auch gleich an die Anzüge und das Arbeiten darin zu gewöhnen. 

Donnerstag Abend wurde ab 19.00 die Theorie zum Themenblock RN unterrichtet. Die Buchstaben RN ersetzen das A in der "alten" Bezeichnung ABC und teilen sich auf in Radioaktivität und Nuklear. Um nicht ganz so einen theoretischen Abend zu haben wurden auch noch die Messgeräte ausprobiert. Verschiedene Geräte unterstützen die Helfer im Einsatz.

Am zweiten Samstag war morgens nach einer Theorieeinheit die Übung zum Thema RN Einsatz. Strahler mussten ausfindig gemacht und geborgen werden. Der letzte Block zum Thema Chemie war dann mit einer Übung am Mittag, nach der dazugehörigen Theorie, auch der Abschluss der Ausbildung und die Helfer konnten am Abend die Ausbildung abschließen. Bei der Übung musste ein LKW welcher verunglückt war gesichert werden. Die chemische Ladung war ausgetreten. Ebenfalls musste noch eine Hauswand abgestützt werden, welche durch den LKW beschädigt wurde.

Im THW Rottenburg sind nun zwei Helfer auf dieses Themenfeld spezialisiert um auch die Grundausbildung ausbilden zu können. Weitere Atemschutzträger werden diesen Lehrgang besuchen um weitere spezialisierte Helfer zu haben.

 

 


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